Forderung bei Wegfall der Automatikbeschränkung

Durch den geforderten Wegfall der Automatikbeschränkung soll die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt werden. Eine mögliche Vorgehensweise hat die BVF erarbeitet.

Wer künftig seine Fahrerlaubnisprüfung erfolgreich auf einem Automatikfahrzeug absolviert, soll keine Beschränkung mehr im Führerschein eingetragen bekommen – so die unter anderem von der Bundesregierung unterstützte Forderung des Berufsstandes. Nichtsdestotrotz soll sichergestellt sein, dass jemand, der künftig ein Schaltfahrzeug im Straßenverkehr führen will, dazu auch in der Lage ist.

Hierzu hat die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF) nun eine mögliche Vorgehensweise erarbeitet und dem Bundesverkehrsministerium zur Verfügung gestellt:

„Die BVF hält an dem Beschluss fest, dass der einschränkende Eintrag zur Automatikregelung verändert werden muss.

Wird eine FE-Prüfung auf einem Fahrzeug ohne Kupplungspedal durchgeführt, wird keine Beschränkung eingetragen, wenn zur FE-Prüfung eine Bescheinigung der Fahrschule vorliegt, aus der hervorgeht, dass mindestens 10 der durchlaufenden Fahrstunden zu 45 Minuten auf einem Fahrzeug mit Kupplungspedal ausgebildet worden sind. Anstelle der zurzeit bestehenden, zeitlich reduzierten praktischen Prüfung zur Löschung eines bestehenden Beschränkungsvermerks mit der Schlüsselzahl 78 soll künftig die Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung einer Fahrschule ausreichen. Für den Erwerb einer C oder D Fahrerlaubnis sollte eine derartige Regelung als Nachweis für eine uneingeschränkte Kl. B-Fahrerlaubnis dienen.“ (bub)